Aufbau einer Gipskarton-Brandschutzdecke

geschrieben von Brandschutzdecke am 3. Februar 2011
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Plant man den Einbau einer Brandschutzdecke, müssen einige Punkte beachtet werden.

Zuerst sollte man überprüfen ob sich die Rohdecke für die Montage einer Brandschutzdecke eignet. Bei der nachfolgenden Einbauanleitung wird davon ausgegangen, dass die Rohdecke aus Stahlbeton bzw. Spannbeton ohne Zwischenbauteile aus Leichtbeton besteht.

Beim Einbau müssen die Vorschriften der Hersteller zwingend beachtet werden, ansonsten wird nicht garantiert, dass die Brandschutzdecke ihren Zweck erfüllt.

Anleitung für eine F 90-A Gipskartondecke:

Zum Abhängen der Decke an obig beschriebene Rohdecke, werden Noniusabhänger verwendet. Diese werden mit Hilfe von bauaufsichtlich zugelassenen Dübeln an die Decke fixiert.

Dabei ist folgendes zu beachten: Das Grundprofil wird mit den Abhängern mind. alle 75cm abgefangen. Das Achsmaß der Grundprofile darf höchstens 100cm betragen.

Nach dem die Noniusabhänger fachgerecht montiert und ausgerichtet wurden, kann mit der Anbringung der Grundprofile begonnen werden.
Anschließend können die Tragprofile mit Hilfe von Winkelanker in die Grundprofile geklemmt werden.

Zeitgleich werden an der Wand die UD-Profile angebracht, in welche die Tragprofile eingeführt werden.

Das Achsmaß der Tragprofile muss zwischen 42cm und 50cm liegen. Werden die Gipskartonplatten quer ausgerichtet 50cm, bei längs Ausrichtung 42cm.

Nun kann eine 15mm starke GKF-Bauplatte mit Hilfe von zugelassenen Schrauben auf die Unterkonstruktion montiert werden. Dämmung im Hohlraum ist bei dieser Ausführungsvariante nicht zulässig.

Nach dem die Brandschutzdecke fertig verkleidet wurde, kann diese verspachtelt und nach der Trocknung geschliffen werden.

Nach der Fertigstellung beträgt das Gewicht dieser Unterdecke ca. 16kg pro m².

 



Eine Brandschutzdecke rettet Leben

geschrieben von Brandschutzdecke am 15. November 2010
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Brandschutzdecken ermöglichen es im Brandfall Leben zu retten.

Bricht ein Feuer erst einmal aus, geht es um Minuten. Deshalb sollte man Brandschutz nicht nur als Hindernis ansehen, sondern als Schutz der Menschen und der Existenzsicherung.

Vorallem Unternehmen welche mit brennbaren Materialien arbeiten, sollten die Brandschutzverordnungen beachten und einhalten.

Mit Hilfe der Brandschutzdecke können darunterliegende feuerempfindliche Bauteile wie Stahlkonstruktionen gegen Brandeinwirkungen zu schützen.

Zusätzlich können weitere Brandschutzelemente wie zum Beispiel Brandschutzmanschetten eingebracht werden.

Durch die verschiedenen Feuerwiderstandsklassen wird die Sicherheit in einem Raum bestimmt.

Die Widerstandsklassen reichen von F 30 bis F 180 und geben Auskunft darüber wie lange die Brandschutzdecke dem Feuer standhält. (F 30 = 30 Minuten)